TCM Diagnose

Eine ganzheitliche Diagnose 

Krankheiten werden in der Traditionellen Chinesischen Medizin anders diagnostiziert. Während die Schulmedizin bei der Diagnostik von Krankheiten stets einzelne Organe und Systeme untersucht, schaut die TCM auf die Funktionen des gesamten Körpers.

Da alles miteinander verbunden ist, wird auch eine „ganzheitliche Diagnose“ gestellt. Durch die völlig andere Sichtweise kann auch bei Patienten eine Diagnose gestellt werden, bei denen die Schulmedizin mit ihren Methoden keinen krankhaften Befund feststellen kann.

Folgende TCM Diagnoseverfahren kommen meiner Sprechstunde zum Einsatz:

 

Anamnese-Gespräch

Die gründliche Anamnese hat einen sehr hohen Stellenwert, auch scheinbare Nebensächlichkeiten können wegweisend für die Diagnose sein. Als Leitlinie dienen die sogenannten 10 klassischen Fragen der TCM.

 

pulsdiagnose

Pulsdiagnostik

Der Puls wird an mehreren definierten Stellen in verschiedener Tiefe an beiden Handgelenken getastet. Auch hierdurch werden Informationen über Veränderungen der einzelnen Organsysteme des Körpers gesammelt.

 

Zungendiagnostik

Die Zunge ist ein sogenanntes Mikrosystem, d.h. die verschiedenen Organsysteme des Körpers sind mit bestimmten Bereichen der Zunge verbunden. Störungen werden als Veränderung der Struktur, Durchblutung, Belag, etc. direkt sichtbar.

 

Antlitzdiagnostik

Auch das Gesicht ist ein Mikrosystem. Veränderungen von Durchblutung oder Hautbeschaffenheit in den verschiedenen Zonen geben Hinweise über Veränderungen im Inneren des Körpers.

 

Funktionelle Leitbahndiagnostik

Blockaden, Ungleichgewichte, etc. können zum Teil direkt auf der Körperoberfläche ertastet werden. Die gezielte Untersuchung der sogenannten Leitbahnen (auch Meridiane genannt) spielt besonders in der Schmerztherapie eine entscheidende Rolle. Der gesamte Körper eines Menschen ist miteinander verbunden und die Ursachen von Krankheiten entstehen nicht immer dort, wo es am Ende weh tut.