Wie kann TCM erschöpften und gestressten Müttern helfen ?

 

Erschöpfung, Reizbarkeit und das Gefühl, aus dem sich drehenden Hamsterrad nicht mehr aussteigen zu können. Kennen Sie das auch?

Sie sind entweder noch in Elternzeit zu Hause, rund um die Uhr für den Nachwuchs zuständig oder schon wieder im Job damit das Haushaltsbudget stimmt bzw. damit die vorgeburtlichen Karrierebemühungen nicht gänzlich umsonst gewesen sind?

Haben Sie auch eine endlos lange To-Do-Liste, die nie vollständig abgearbeitet wird? Stehen Sie auch jeden Tag erneut vor der schier unlösbaren Aufgabe, allen Anforderungen gerecht zu werden? Und Sie verdrängen Ihre eigenen Bedürfnisse? Vielleicht gibt es sogar Streitigkeiten mit dem Partner?

In dieser Lebensphase werden viele Frauen frustriert, hektisch und gereizt, bis hin zum Burnout-Syndrom. Hinzu können andere Symptome wie Schlafstörungen, Nackenverspannungen, etc. kommen. Die westliche Schulmedizin kann diese Beschwerden bislang oft nicht zufriedenstellend behandeln.

Die Chinesische Medizin (TCM) aber bietet für diese Problematik bewährte Lösungsansätze. Denn die genannten Beschwerden sind nicht nur durch die Fülle der zu bewältigenden Anforderungen und Hormonveränderungen erklärbar. Durch die vorangegangene Schwangerschaft und Stillzeit hat die Frau sehr viel „Xue“ verloren und „YIN“ verbraucht.

XUE-Mangel

Unter dem Begriff Xue sind alle im Körper zirkulierenden Flüssigkeiten zusammen gefasst: Blut, Lymphe, Muttermilch und Tränenflüssigkeit.  Außerdem gehören die Haar und Nägel dazu. Schwangerschaft und Stillzeit verbrauchen sehr viel XUE und ab ca. 35 Jahren reduziert sich das XUE nach und nach, so dass irgendwann aus diesem Grund auch keine Schwangerschaft mehr möglich ist. Wer zu wenig Xue hat, ist schnell erschöpft, hektisch und leicht aufbrausend. Bei Vegetarierinnen tritt dies Phänomen noch häufiger auf.

Schulmedizinisch ist das kleine Blutbild aber in der Regel völlig unauffällig. In vielen Fällen korreliert der XUE-Mangel jedoch auch mit einem reduzierten Eisenspeicher und Vitamin B12-Wert im Blut.

YIN-Mangel

Mit YIN sind in diesem Zusammenhang die Energiereserven und das Potential gemeint, die wir von Geburt an zur Verfügung haben. Sie sind im Funktionskreis Niere gespeichert und verbrauchen sich im Laufe unseres Lebens nach und nach. Durch Ruhepausen, ausreichend Schlaf und ausgewogene Ernährung kann das YIN immer wieder etwas aufgefüllt werden. Verstärken kann sich der YIN-Mangel durch schlechte Ernährung, Rauchen aber auch durch übertriebenen Sport oder Schlankheitswahn.

In früheren Zeiten konnten die meisten Frauen in dem System der Großfamilien deutlich besser entlastet werden. In der heutigen Lebenssituation aber kommen diese eigentlich dringend notwendigen Regenerationsphasen in der Regel viel zu kurz.

Bei vorliegendem YIN-Mangel werden alle Emotionen, die hochkommen, übermäßig wahrgenommen und extrem ausgelebt. Der sogenannte Babyblues kommt bei vielen Frauen auch erst verzögert, zum Teil erst mit schleichendem Beginn nach einigen Monaten. Manche Mütter brauchen mehrere Jahre um sich von Schwangerschaft, Stillzeit und den vielen nicht erholsamen Nächten zu erholen.

Therapie-Konzept

Die vor mehr als 3000 Jahren entwickelten Behandlungsmethoden der TCM sind nicht nur besonders wirksam, sondern haben im wahrsten Sinne des Wortes schon Millionen von Frauen geholfen, so dass sie auch heute noch mit großem Erfolg angewendet werden.

Ihre To-Do-Liste wird natürlich auch durch eine TCM-Therapie nicht kürzer, und die nervigen Eigenschaften Ihres Partners lassen sich auch leider nicht wegakupunktierten – Ihre körperliche und seelische Verfassung kann jedoch deutlich verbessert werden.

Kernstück der TCM-Therapie ist in jedem Fall die chinesische Arzneitherapie. Mit einem stärkenden Heiltee aus chinesischem Engelwurz, der Wurzel der weißen Pfingstrose, der Rehmanna-Wurzelknolle und, oder anderen pflanzlichen Bestandteilen werden die Xue- und Yin-Reserven wieder aufgefüllt. Bei der Zusammenstellung der Rezeptur wird neben Ihren individuellen Beschwerden natürlich Ihre Konstitution berücksichtigt. Für die Entscheidung welche Substanzen Sie brauchen ist eine Puls- und Zungendiagnostik sehr hilfreich.

Die Akupunktur beruhigt Ihr vegetative Nervensystem, entspannt die Muskeln, stärkt Ihr Immunsystem und fördert die Regeneration.

Optimieren und Beschleunigen können Sie Ihren Therapieerfolg wenn Sie entsprechend Ihrer Konstitution Ihre Ernährungsgewohnheiten etwas anpassen. Ein warmes Haferfrühstück mit Früchten und über den Tag verteilt mehrere Portionen Obst und Gemüse wären auf jeden Fall schon mal eine gute Grundlage.

In der Regel wirkt sich die verbesserte körperliche und seelische Verfassung der Mutter auch positiv auf das Befinden der gesamten Familie aus. Egal wie lange die Beschwerden schon bestehen, es ist nie zu spät mit einer Behandlung zu beginnen.

Ein weiterer Pluspunkt der TCM: es gibt so gut wie keine Nebenwirkungen.