Impfen aus Sicht der Trad. Chinesischen Medizin

Kaum ein Thema im Bereich der Medizin polarisiert und erhitzt die Gemüter heute so sehr wie das Impfen. Aus Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin wird dabei das Pathogen in abgeschwächter oder unvollständiger Form direkt in die Xue-Schicht (Mikrozirkulation) gespritzt, damit sich das Qi (Lebensenergie) damit auseinander setzten muss.

Erkältung und Grippe entstehen im Modell der TCM durch die äußeren Krankheitsauslöser Kälte und Wind. Dabei muss sich der jeweilige Krankheitsauslöser nacheinander mit verschiedenen Instanzen des Immunsystems auseinandersetzen. Vereinfacht kann man das mit den Verteidigungslinien einer Burg vergleichen:

Zunächst muss der Krankheitserreger (Feind) das Abwehr-Qi in Haut und Schleimhäuten überwinden (Burggraben). Als nächstes muss das Meridian-Qi (Burgmauer) überwunden werden, und so weiter. Im Shang Han Lun, dem Buch überKälte-induzierte Erkrankungen wird ein Sechs-Stadien-Modell (Erkältung) beschrieben. Bei den sogenannten Winderkrankungen (Grippe) setzen die Symptome plötzlich und heftig ein, und es werden insgesamt vier Stadiendurchlaufen.

Wenn ein Krankheitsauslöser die äußeren Körperschichten überwunden hat und die Erkrankung weiter fortschreitet, sind im letzten Stadium FK Niere und FK Herz betroffen (das Schlafgemach des Burgherrn) – jetzt geht es um Leben oder Tod.

Beim Impfen werden die äußeren Schichten mit Hilfe der Nadel künstlich überwunden, so dass sich die äußeren Schichten nicht mit dem Pathogen auseinander setzen können. Der Impfstoff wird ins Xue (Mikrozirkulation) injiziert (Burginnenhof), weshalb man Impfstoffe auch als Trojanische Pferde bezeichnen kann.

Da die äußeren Immunbarrieren keinen Kontakt mit dem Krankheitsauslöser gehabt haben, kann jedoch niemals die gleiche Immunität erreicht werden, wie nach einer tatsächlich durchgemachten Erkrankung.

Mit Hilfe des TCM-Modells lässt sich daher gut verstehen, warum Impfungen keinen 100% Schutz vor einer Krankheit bieten können und warum sie aufgefrischt werden müssen. Der Burggraben konnte sich nicht bewähren die Soldaten auf der Burgmauer wurden nicht trainiert.

Gleichzeitig bietet die TCM uns eine Erklärung dafür, warum wir nach einer durchgemachten Corona-Infektion mit milden Symptomen, bei denen Abwehr-Qi und Meridian-Qi mit Schnupfen und erhöhter Temperatur einen schweren Verlauf mit Lungenbeteiligung erfolgreich abgewendet haben, keine Antikörper im Blut messbar sind.

In der TCM werden Impfstoffe den Feuer-Toxinen zugeordnet. Da Impfstoffe direkt ins Xue (Mikrozirkulation) hineingespritzt werden, kann dadurch toxische Hitze entstehen, was das Qi (Lebensenergie) schwächt. Toxische Hitze kann milde verlaufen (Fieber), aber auch dauerhafte Probleme mit Entzündungen, Autoimmunerkrankungen und weiteren Symptomen auslösen. Aufgrund der Verbindung des Xue zum FK Lunge kann es bei konstitutionell schwachen Menschen zu Hautentzündungen und Lungenproblemen kommen. Wenn das Yin des FK Niere dabei geschädigt wird, können Erschöpfung und neurologische Symptome, wie zum Beispiel Lähmungen und Tremor auftreten.

Und da das Blut selbst natürlich auch Bestandteil des Xue ist, lässt sich das Auftreten von Blutungen und Thrombosen als mögliche Impffolgen mit diesem Modell gut verstehen. 

In wieweit die neuartigen mRNA- und Vektorimpfstoffe noch weitere Besonderheiten mit sich bringen, lässt sich allerdings zum gegenwärtigen Zeitpunkts noch nicht abschließend beurteilen.

Wenn Sie sich dann für eine Impfung entscheiden, können Sie einiges tun, um die Verträglichkeit zu verbessern:

  1. Zeitpunkt: Lassen Sie sich oder Ihr Kind impfen, wenn Sie gerade gesund sind, da jede Impfung eine große Herausforderung für den Körper darstellt. Wenn Sie sich gegen Grippe impfen lassen, tun Sie das möglichst bereits im September, da Ihr Immunsystem danach für eine Weile mit dem Impfstoff beschäftigt ist und Sie dadurch in dieser Zeit anfälliger für andere Infektionen sind.
  2. Wandlungsphase Erde stärken: Vor und nach der Impfung sollten Sie besonders auf hochwertige Ernährung achten und gegebenenfalls zusätzlich eine Qi-stärkende TCM-Arzneirezeptur einnehmen.
  3. Einzel- oder Mehrfachimpfstoffe: Das Qi kommt mit Einzelimpfstoffen besser zurecht als mit Kombiimpfstoffen. Lassen Sie möglichst ein paar Wochen Pause zwischen verschiedenen Impfungen. Häufigeres Impfen mit Einzelimpfstoffen hat allerdings den Nachteil einer höheren Schwermetallbelastung.
  4. Lebensmittelauswahl: Reduzieren Sie energetisch heiße Lebensmittel wie zum Beispiel Zucker und Weizen in der Woche vor und den zwei Wochen nach dem Impfen.

Sollten trotzdem Nebenwirkungen nach einer Impfung auftreten, lassen sich diese in vielen Fällen mit Hilfe von chinesischen Arzneimitteln und Akupunktur in Kombination mit hochdosierten Antioxidantien lindern oder sogar ganz beheben – ich helfe Ihnen gern! Bezüglich sehr neuartiger Impfstoffe, bin auch ich natürlich aktuell erst dabei, Erfahrungen zu sammeln und kann daher keine Heilversprechen abgeben.

Bleiben Sie mit unserem NEWSLETTER auf dem Laufenden https://www.tcm-ostsee.de/blog-newsletter/

August 13, 2021