Impfen aus Sicht der Trad. Chinesischen Medizin

Kaum ein Thema im Bereich der Medizin polarisiert und erhitzt die Gemüter heute so sehr wie das Impfen. Aus Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin wird dabei das Agens (Krankheitserreger) in abgeschwächter oder unvollständiger Form direkt in die Xue-Schicht (Mikrozirkulation, Blut) gespritzt, damit sich das Qi (Lebensenergie) damit auseinander setzt.

Bei einer echten Infektion muß sich der Krankheitserreger allerdings mühsam nach und nach durch verschiedene Körperschichten durcharbeiten. Je nachdem wie gut unser Immunsystem aufgestellt ist, wird die Infektion dabei früher oder später gestoppt. Wenn der Feind eine fremde Burg erobern möchte, muß er:

  1. zunächst den Burggraben überwinden, das Abwehr-Qi (Haut/Schleimhaut)
  2. danach die Burgmauer stürmen, das Meridian-Qi
  3. und so weiter… bis er ins Schlafzimmer des Königs (das Körperinnere) vordringen kann, wo es dann um Leben oder Tod geht.

Beim Impfen werden die äußeren Schichten mit Hilfe der Nadel übersprungen, so dass sich die beiden äußeren Körperschichten, das Abwehr-Qi (Schleimhäute) und das Meridian-Qi nicht mit dem Krankheitserreger auseinander setzen, sondern der “Kampf direkt inneren der Burg”, also in der Xue-Schicht (Mikrozirkulation, Blut) stattfindet. In der Folge entsteht eine gewisse Immunität gegen den Krankheitserreger, was wir in der Schulmedizin Antikörper nennen.

Da die äußeren Schichten übersprungen wurden, kann jedoch niemals die gleiche Immunität erreicht werden, wie wenn der Körper die Infektion tatsächlich durchgemacht hätte. Das erklärt, warum Impfungen aufgefrischt werden müssen. Die Burggraben hatte keine Bewährungsprobe und die Soldaten auf der Burgmauer wurden nicht trainiert.

Und andersherum lässt sich mit dem Modell der TCM auch verstehen, warum wir nach einer leichten Coronainfektion, bei denen das Abwehr-Qi und das Meridian-Qi (Schnupfen, erhöhte Temperatur) einen schweren Verlauf (Lungenentzündung) erfolgreich abgewendet haben, keine Antikörper im Blut messbar sind.

Impfstoffe entsprechen nach dem TCM-Modell einem Feuer-Toxin.

Da der Impfstoff direkt in die Xue-Schicht hineingespritzt wird, setzen sich das Abwehr-Qi und das Meridian-Qi nicht mit dem Krankheitserreger auseinander. Dadurch entsteht toxische Hitze, und das Qi, unsere Lebensenergie, wird geschwächt. Diese toxische Hitze kann sich in Form von Fieber nach einer Impfung bemerkbar machen.

Aufgrund der Verbindung des Xue mit dem Funktionskreis Lunge kann es bei konstitutionell schwachen Menschen durch Impfungen zu Hautausschlägen und Asthma kommen. Das Xue gehört außerdem auch zum Funktionskreis Niere, dem auch das Nervensystem und das Gehirn zugeordnet werden, wodurch sich Erschöpfung und neurologische Nebenwirkungen von Impfstoffen gut erklären lassen. Und da das Blut selbst natürlich zum Xue gehört, lassen sich die gelegentlich nach Coronaimpfungen auftretenden Blutungen und Thrombose mit dem TCM-Modell verstehen.

In wieweit die neuen mRNA- und Vektorimpfstoffe gegen das Corona-Virus weitere Besonderheiten mit sich tragen, lässt sich allerdings zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht abschließend beurteilen.

Aufgrund der zum Teil schweren und in seltenen Fällen sogar tödlichen Verläufe von Infektionskrankheiten einerseits, aber zum Teil auch nicht unerheblichen Nebenwirkungen mit Langzeitfolgen von Impfstoffen andererseits sollte sich JEDER kritisch mit diesem Thema auseinandersetzen und für sich selbst und seine Kinder ganz individuell entscheiden, welche Impfstoffe sinnvoll sind.

Wenn Sie sich dann für eine Impfung entscheiden, können Sie einiges tun, um die Verträglichkeit zu verbessern:

  1. Zeitpunkt: Lassen Sie sich oder Ihr Kind impfen, wenn Sie gerade gesund sind, da jede Impfung eine große Herausforderung für den Körper darstellt. Wenn Sie sich gegen Grippe impfen lassen, tun Sie das möglichst bereits im September, da Ihr Immunsystem danach für eine Weile mit dem Impfstoff beschäftigt ist und Sie dadurch in dieser Zeit anfälliger für andere Infektionen sind.
  2. Wandlungsphase Erde stärken: Vor und nach der Impfung sollten Sie besonders auf hochwertige Ernährung achten und gegebenenfalls zusätzlich eine Qi-stärkende TCM-Arzneirezeptur einnehmen.
  3. Einzel- oder Mehrfachimpfstoffe: Das Qi kommt mit Einzelimpfstoffen besser zurecht als mit Kombiimpfstoffen. Lassen Sie möglichst ein paar Wochen Pause zwischen verschiedenen Impfungen. Häufigeres Impfen mit Einzelimpfstoffen hat allerdings den Nachteil einer höheren Schwermetallbelastung.
  4. Lebensmittelauswahl: Reduzieren Sie energetisch heiße Lebensmittel wie zum Beispiel Zucker und Weizen in der Woche vor und den zwei Wochen nach dem Impfen.

Sollten trotzdem Nebenwirkungen nach einer Impfung auftreten, lassen sich diese in vielen Fällen mit Hilfe von chinesischen Arzneimitteln und Akupunktur in Kombination mit hochdosierten Antioxidantien lindern oder sogar ganz beheben – ich helfe Ihnen gern!

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August 13, 2021